Zeichnung: "Hartmann, Reichsbahnweichen und Reichsbahnbogenweichenweichen, Berlin 1940".
Über Zungenprofile steht da: "Sie [die Zungen] werden in ihrem vorderen Teil auf der Gleismitte zu liegenden Seitenfläche des Kopfes so bearbeitet, dass sie zur Zungenspitze auslaufen..." Es wird also der Kopf fast vollständig weggenommen, ein Bild dazu kommt morgen. Weiter heißt es: "Sie untergreifen damit deren Fahrkante [der Backenschiene] und werden deshalb unterschlagende Zungen genannt." Es folgt ein Satz über die geschächte Tragfähigkeit und Lastübertragung. "Zu diesem Zweck werden die Zungen von einer Kopfbreite von 50mm an gegen die Spitze zu abgeschrägt und außerdem auf eine kurze Länge an der Spitze noch weiter und zwar so weit abgesenkt, dass selbst bei einem Klaffen von der Zunge um 2-3mm oder bei seitlicher Abnützung der Backenschiene noch kein Spurkranz in den Spalt zwischen Zunge und Backenschiene gelangen und so zweispuriges Fahren eintreten kann, was immer zu Entgleisungen führen würde."